Guerilla Music | Heather Nova
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Heather Nova

About This Project

Heather Nova ist seit den 90ern die Lichtgestalt der weiblichen Singer/Songwriter Liga. Ihr gefühlvoller Gesang, die besondere Verbindung von melodiösem Pop-Rock und zerbrechlich anmutender Lyrik – und vor allem ihre natürliche Bühnenpräsenz begeistern Musikkritiker und Fans bis heute. Kein Wunder, dass ihr mittlerweile achtes Studioalbum „300 Days At Sea“ mit großer Spannung erwartet wird.

 

Wer Heather Novas Biografie kennt, weiß, woher der außergewöhnliche Titel rührt. Als Urenkelin eines veritablen Piraten von den Bermudas und Tochter äußerst liberaler, unerschrockener Eltern, wächst Heather auf einem Boot (der „Moon“) auf. Die Familie überquert gemeinsam den Atlantik und durchkreuzt die Karibik viele Male. Eine Kindheit also, die von Pragmatismus, Intuition und der unmittelbaren Nähe zur Natur geprägt ist. Heathers musikalische Frühbildung sind die 60er-Jahre Tapes ihrer Eltern und Gitarre oder Geige, auf denen sie schon als Kind ihre eigenen Songs entwirft. Heather Nova ist tatsächlich eine Art moderne ‚Meerjungfrau’, die jede Menge Geschichten zu erzählen hat, wenn es um „300 Days At Sea“ geht.

 

Wieder festen Boden unter den Füßen, besucht sie die Highschool und das Rhode Island Art College um Film und Malerei zu studieren. Sie stellt jedoch fest, dass die Musik ihre eigentliche, instinktive künstlerische Ausdrucksform ist und geht nach England, um einen Plattenvertrag zu bekommen. 1990 lebt sie in einem besetzten Haus in West Kensington und schreibt Songs, die sie nachts in einem Café in der Nähe der Waterloo-Station spielt. Ihr Talent spricht sich herum: Nach nicht einmal sechs Monaten bekommt sie einen Vertrag bei Big Cat Records und nimmt mit Meister-Arrangeur Youth ihr Debütalbum „Oyster“ auf.

 

 

Es folgen umjubelte Tourneen und weitere erfolgreiche Alben – aber irgendwann auch der Moment, an dem sie sich von der Musikindustrie ausgelaugt fühlt. Wenn Kreativität sich dem Marketing- und Trenddiktat unterwerfen soll, ist es Zeit einen eigenen Weg zu finden. Heather Nova ist vielleicht nicht mutiger als alle anderen, aber sie ist viel mehr als das hübsche, unschuldige Mädchen vom Strand. Sie ist tiefgründig und echt.

 

Konsequent kehrt Heather Nova auf ihre kleine Insel auf den Bermudas zurück und nimmt wieder Kontakt mit dem maritimen Leben auf, das immer wieder eine Vorlage für ihre Songs bietet. Ganz anders als ihre früheren Aufnahmen die in London und L.A. entstanden, schreibt sie die Songs für „300 Days At Sea“ in idyllischer Isolation. Mit neu entflammter musikalischer Vision arbeitet sie am neuen Album und nimmt dieses im eigenen, solarbetriebenen Studio auf. Leidenschaftlicher, rockiger und intensiver denn je geraten die 12 Tracks, die dem Zuhörer wie vertonte Kurzgeschichten erscheinen.

 

Wahre Kurzgeschichten – wie der Song „Turn The Compass Round“:

 

»Letztes Jahr kam ein Mann in einem Lebensmittelladen auf mich zu, den ich nie zuvor gesehen hatte. Er sagte, er hätte etwas für mich und gab an, derjenige zu sein, der angeheuert worden war, das Boot meines Vaters zurück aufs Meer zu ziehen, nachdem es vor zehn Jahren an den Klippen zerschellt war. (Tatsächlich hatte das Boot einen anderen Besitzer, als es verunglückte – meine Eltern hatten es im Jahr zuvor verkauft.) Er sagte, er hätte den Kompass von Deck gerettet und wollte ihn mir zurückgeben. Meine Gefühle übermannten mich und ich begann, mitten im Laden zu weinen. So viele Kindheitserinnerungen tauchten wieder auf: Der Zauber jener Tage, das unglaubliche Abenteuer, auf das unsere Eltern uns mitgenommen hatten, um sich ihren Traum zu erfüllen – und für das sie so viel riskiert hatten. Die Symbolik des Kompasses, der den Weg zurück in unsere Familie findet, ist stark.«

 

„300 Days At Sea“ ist aber nicht nur ein sehr persönlicher Einblick in Heather Novas Vergangenheit, sondern auch Ausdruck ihrer Überzeugungen für die Zukunft. Sie unterstützt zahlreiche Projekte, wie z.B. lastmile.org, für dessen Gründer sie den Song „Higher Ground“ geschrieben hat:

 

»Zu diesem Song inspirierte mich ein Artikel von Matt George. Er war Surfer und schrieb als Journalist für Surfer-Magazine – bis zum großen Tsunami. Er entschloss sich mit ein paar Freunden, darunter ein Arzt, ein Boot zu mieten und Hilfsgüter zu den abgelegenen Inseln zu bringen. Später baute er die Organisation „Last Mile“ auf, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, speziell in abgelegenen Regionen zu helfen. Nach Wirbelsturm „Katrina“ fuhren sie z.B. auf Jetski in Gebiete, die anders nicht zu erreichen gewesen wären. Auf die Frage, was ihn motiviere diese Arbeit zu leisten, erklärte Matt George, es sei der Ausdruck in den Augen der geretteten Menschen, der alles aufwiege – das er ihn auf „eine höhere Ebene versetzen“ würde. Den Song habe ich ihm später geschickt.«

 

Ob aus sozialen Aspekten heraus oder um Konzerte zu spielen – ‚Unterwegs sein’, ist bis heute eine von Heather Novas größten Leidenschaften: »Ich genieße es zu reisen und an Orten, an denen es mir gefällt, Zeit zu verbringen.« In Europa wird sie sie ab Sommer 2011 viel Zeit verbringen, um von ihren „300 Days At Sea“ zu erzählen und ihre deutschen Fans können sich schon jetzt auf eine ausgedehnte Tour im Herbst freuen.

 

Die ‚Meerjungfrau’ mit der überwältigenden Ausstrahlung ist also wieder in ihrem Element – und genau darin ist sie einzigartig.

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