Guerilla Music | Keøma
Die Music-Promotion Agentur Guerilla Music gründet sich 1999 in Berlin. Aktiv ist Guerilla in Musik Promotion an Radio u Online Media. Guerilla Music Promotion was established in Berlin in 1999. It is an agency for the promotion of music via RADIO and ONLINE media, active primarily in Germany ( Austria & Switzerland ).
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Keøma

About This Project

Manchmal gibt es sie, die magic moments, die der Anfang von etwas Besonderem, Einzigartigen sind. So ein magischer Moment blitzte auch vor gut vier Jahren auf, als sich Kat Frankie und Chris Klopfer nach einem Konzert von Kat in Köln kennen lernten.
Gemeinsame Interessen stellten sich schnell heraus, und der Abend endete in einem Wettstreit darum, wer von den Beiden wohl den traurigsten Song geschrieben habe. Das Ergebnis bleibt geheim, aber diese Nacht in Köln war der Ursprung von KEØMA, der gemeinsamen Band von Kat und Chris, die wir kurz vorstellen sollten, bevor es gleich zu vertraut wird:

Chris Klopfer ist ein Rockmusiker aus Köln, der auf Deutsch und Englisch textet. Er spielte einige Zeit in der Band NIL und stand als Solokünstler schon mit Leuten wie Ben Kweller oder The Low Anthem auf der Bühne. Vor ein paar Jahren besang er mit Gisbert zu Knyphausen die schöne Schrecklichkeit von Wintertagen in Köln und Berlin in dem Song „Murmeltier“.

Kat Frankie kommt aus Sydney, lebt seit mehr als zehn Jahren in Berlin und ist mit ihren außergewöhnlichen, dunklen Folk-Chansons und mit von Kritik und Fans gleichermaßen geliebten Alben wie „Please don’t give me what I Want“ längst eine feste Größe in der deutschen Poplandschaft. Vor kurzem war sie mit Olli Schulz auf Tour, auf dessen letztem Album sie auch zu hören ist.

Zurück zu KEØMA (nur echt mit dänischem Ø !): Eigentlich sollte es nur einen Feature Song von Chris mit Kat geben. Doch die Zusammenarbeit wuchs organisch, ein gutes Dutzend Songs entstand und es war klar: Wir machen ein ganzes Album.
Weil Kat und Chris begeisterte Filmfreaks sind, lag es mehr als nahe, das musikalische Baby nach einem klassischen Italowestern aus den 1970er Jahren zu benennen – auch KEØMAs Songtitel und -texte stecken voller Anspielungen auf Filmstars und berühmte Streifen, aber man muss sich nicht in der Filmgeschichte auskennen, um von Chris’ und Kats Songs berührt zu sein, der Zauber entfaltet sich wie von selbst.

Sie seien keine ausgesprochen schwermütigen Menschen, betonen die zwei, sie leben ihren Hang zur Melancholie in ihrer Musik aus. Gitarre, Bass, Synthies und Gesang (von beiden) bilden den Boden für die Songs, deren Grundideen meist von Chris kommen und die von Kat produziert, gemixt, und mit Beats unterfüttert werden.
Bitte hier kurz innehalten: Ja, Kat ist die Produzentin von KEØMA. Weibliche Producer sind selten genug im Popbetrieb – und Kat Frankie ist auch als Producerin mit ihrem sprichwörtlichen Perfektionismus und Herzblut zugange, was ein Grund dafür sein kann, dass KEØMA zu keinem Moment wie das Nebenprojekt zweier ansonsten ohnehin gut ausgelasteten KünstlerInnen klingt. Sondern ausgereift und perfekt arrangiert, im besten Sinne erwachsene Musik voller Ideen und Erfahrung.

Die Stimmung ihres Debütalbums ist intim und sehnsuchtsvoll – ein bisschen traurig, das schon, aber auch mit überwältigenden Momenten voller Zuversicht. Die Single „Pines“ ist ein schönes Beispiel für die KEØMA-typische Mischung aus Wehmut und Optimismus: ein sich zart entwickelnder Track mit gefühlvollen Vocals, der sich schon beim ersten Hören unlöschbar in Ohr und Herz festsetzt.
Nicht nur bei dieser wunderschönen Ballade imaginiert man Bilder einsamer Highways in den Weiten der USA – es ist erstaunlich, wie großzügig und Americana-esk die Musik von KEØMA klingt, obwohl sie ja verbürgterweise in den Metropolen Köln und Berlin entstand.

Ein Effekt, der von Chris Klopfer durchaus beabsichtigt, zumindest erwünscht ist: Klopfer ist immer mal wieder durch die Staaten gereist und liebt die unterschiedlichen Landschaften sehr. Und Kat Frankie hat ihre ganz eigene Haltung zu Berlin, wenn sie sagt, dass der Hype um die Stadt „a self-made mess“ sei. Der indierockige Song „Street Lights“ fällt ein bisschen aus dem Rahmen, zeigt aber auch die Virtuosität von Kat und Chris. Kats Lieblingssong vom Album ist übrigens „Righteous“ der sich viel Zeit zur Entfaltung lässt und dann mit energischen Gitarrensounds überrascht. Chris Klopfer liebt das sanft beatpluckernde „Black“ am meisten.
Aber hören Sie selbst: Wir bemühen an dieser Stelle nicht das abgegriffene Bild vom „Kopfkino“ das beim Hören in den Köpfen entsteht. KEØMAs Musik ist cineastisch, emotional und, siehe oben, schlichtweg magisch.

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