Guerilla Music | Life in Film
Die Music-Promotion Agentur Guerilla Music gründet sich 1999 in Berlin. Aktiv ist Guerilla in Musik Promotion an Radio u Online Media. Guerilla Music Promotion was established in Berlin in 1999. It is an agency for the promotion of music via RADIO and ONLINE media, active primarily in Germany ( Austria & Switzerland ).
Guerilla Music, Guerilla, Radio Promotion, Online Promotion, Berlin
15780
portfolio_page-template-default,single,single-portfolio_page,postid-15780,ajax_fade,page_not_loaded,boxed,,qode-theme-ver-12.0.1,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.4.2,vc_responsive

Life in Film

About This Project

Life in Film wurde 2008 gegründet, als die schon in Schule und College befreundeten Bandmitglieder im Ostlondoner Stadtteil Hackney zusammenzogen und gemeinsam erste Lieder schrieben. Mit einer Reihe ausverkaufter Shows in Großbritannien und anderen europäischen Ländern konnten sich die Jungs – Samuel Fry (Gesang/Git.), Edward Ibbotson (Git.), Dominic Sennett (Bass) und Micky Osment (Drums) – einen hervorragenden Ruf als mitreißende Liveband aufbauen.

„Als wir anfingen, dachten wir, es würde wie bei den Beatles in ihrem 65er Streifen Help! werden, wo alle nebeneinander wohnen und Musik schreiben“, witzelt Fry. „Und irgendwie war es auch so, nur ohne den Erfolg!“

Die Sache mit dem Erfolg könnte sich nun durch ihr mit Spannung erwartetes Debüt Over Here ändern. Das Album ist eine Zusammenstellung von modernen Indie-Popsongs, in denen sich eine bluesige Stimmung mit fröhlichen Melodien, introspektiven Texten, hellen Gitarrenklängen und eingängigen Hooklines mischen. Die Produktion der Platte legten Life in Film in die Hände des legendären Stephen Street – und zwar nicht nur wegen seiner Referenzen (The Smiths, Morrissey, Blur, Babyshambles, The Kaiser Chiefs), sondern auch wegen des musikalischen Einfühlungsvermögens, für das er bekannt ist.

Obwohl Life in Film behaupten, das mit ihrer Band hätte sich „irgendwie und eher zufällig ergeben“, begann die musikalische Reise der vier Freunde, die anfangs nur etwas experimentieren wollten, sich mittlerweile aber zu einer professionellen Indie-Popband gemausert haben, schon im Kindesalter. Edward Ibbotson zum Beispiel fing bereits mit neun Jahren an, auf seiner Gitarre herumzuklimpern. Ebenso Dominic Sennett, der seine erste Klampfe jedoch zwölf Monate lang in einem Schrank versteckte, nachdem ihm eine Saite gerissen war. Erst als er erfuhr, dass man gerissene Saiten ersetzen kann und er das Instrument nicht kaputt gemacht hatte, griff er wieder zur Gitarre, wechselte später aber zur Bassgitarre.

Samuel Fry saß bei den ersten Bandproben noch am Schlagzeug. Als Sennett aber feststellte, dass die Band eine Stimme brauchte, übernahm Fry den Job des Leadsängers – laut Sennett „eine gute Entscheidung, denn er ist ein lausiger Schlagzeuger“. Ganz im Gegenteil zu Micky Osment, dessen außerordentlich Fähigkeiten am Drumset den Grundpfeiler für die rhythmusbetonten Ausrichtung der Band darstellen und immer wieder für offene Münder sorgen. So meinte der perplexe Schlagzeuglehrer eines Fans, dass Osments Beat in „The Idiot“ unspielbar sei und mit mehreren Takes aufgenommen sein muss – womit er allerdings falsch lag.

Im Zentrum von Life in Film steht die Freundschaft der Vier, die von sich sagen, dass sie durch ihre Nähe völlig offen zueinander sind und auf diese Weise Lieder schreiben können, mit denen sich jeder von ihnen emotional verbunden fühlt.

Die Bitte, sich gegenseitig zu beschreiben, ruft schallendes Gelächter hervor. Trotzdem ist sich das Quartett schnell einig, dass Sennett der Exzentriker der Band ist und unglaublich stur sein kann, während Fry als willensstark, unabhängig und besonnen gilt. Osment wird von allen einstimmig zum „netten Typen“ der Band gewählt, dessen Fokus die anderen erdet, wohingegen Ibbotson als „unorganisiert und etwas versponnen, aber sehr kreativ“ von Osment charakterisiert wird.

„Meistens wollen wir einfach nur eine Menge Krach machen und Spaß haben“, sagt Fry, „aber jeder von uns kann auf seine Art auch ziemlich reflektiert sein.“

Obwohl Life in Film von Anfang an mit anderen Bands verglichen wurden, sagen sie von sich selbst, dass sie von vielen unterschiedlichen Dingen inspiriert werden, nicht nur von der Musik anderer Künstler. Es sind ihre Leidenschaften, die kulturelle und künstlerische Vielfalt ihrer Heimatstadt London sowie die Ups und Downs in Beziehungen, die sie zu ihren Stücken animieren.

Mit ihrer Kombination aus eingängigen Popsongs und ernsten Balladen haben sich Life in Film fast schon mühelos eine ganz eigene Nische in Londons Musiklandschaft geschaffen. Die Musik der Band verwischt zwar Genregrenzen, klingt aber stets unverwechselbar und einzigartig. Oder um es mit den Worten der Band zu sagen: „Alle unsere Lieder tragen eindeutig die Handschrift von Life in Film.“

In ihren Texten tragen Fry und Ibbotson ihr Herz auf der Zunge und verarbeiten Beziehungen und wichtige Ereignisse, ohne dabei aber übermäßig sentimental zu werden. Das heißt allerdings nicht, dass es nicht auch melancholischere Momente auf Over Here gibt. So findet sich auf der Scheibe neben dem cineastisch angehauchten Song „Carla“ auch die wehmütige Ballade „Anna Please Don’t Go”, die Ibbotson nach einer Trennung schrieb. „Ich will der Protagonistin in diesem Stück versichern, dass am Ende alles gut ausgehen wird“, erklärt er. „Es ist kein gemeiner Song.“

Life in Film schreiben ihre Lieder in einem fließenden und gemeinschaftlichen Prozess. Auch wenn einzelne Mitglieder manchmal komplette Songs vorstellen, klappt das Schreiben neuer Stücke doch am Besten, wenn sie zusammen jammen und gemeinsam an ihren Ideen schrauben. „Get Closer“ ist ein Paradebeispiel dieses organischen Songwritings, denn das Stück entstand innerhalb weniger Stunden an einem Sommertag in der gemeinsamen Wohnung auf Grundlage einer losen Melodie von Ibbotson.

Obwohl sie bereits unendlich viele Stunden damit verbracht haben, zusammen Musik zu schreiben, aufzunehmen und auf Tour zu gehen, vervollständigen die Vier eher gegenseitig ihre Sätze als sich zu streiten. Dabei bestehen sie darauf, dass sie gerade wegen ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten so gut zusammenarbeiten können und stimmen auch darin überein, dass ihr Fokus stets auf der Musik liegt.

„Ein gutes Lied zeichnet sich immer durch eine starke Melodie und eine erzählenswerte Geschichte aus“, so Ibbotson. „Solange wir das hinbekommen und uns dabei eine eigene Art bewahren, steht uns alles offen.“

Category
Artists