Guerilla Music | Passenger
Die Music-Promotion Agentur Guerilla Music gründet sich 1999 in Berlin. Aktiv ist Guerilla in Musik Promotion an Radio u Online Media. Guerilla Music Promotion was established in Berlin in 1999. It is an agency for the promotion of music via RADIO and ONLINE media, active primarily in Germany ( Austria & Switzerland ).
Guerilla Music, Guerilla, Radio Promotion, Online Promotion, Berlin
15783
portfolio_page-template-default,single,single-portfolio_page,postid-15783,ajax_fade,page_not_loaded,boxed,,qode-theme-ver-11.2,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.2.1,vc_responsive

Passenger

About This Project

Anfang letzten Jahres wusste Mike Rosenberg, dass sich sein Leben verändert wird. Nur in welchem Ausmaß dies passieren sollte, war ihm nicht bewusst. Hätte jemand dem aus Brighton stammenden Singer/Songwriter, besser bekannt als PASSENGER, gesagt das er 2013 an der Chartspitze in mehr als 20 Ländern stehen würde, er hätte es nicht geglaubt. Seine Ballade „Let Her Go“ brauchte zwar eine gewisse Zeit um die Welt zu erobern, doch im Herbst 2012 wurde sie zum Hit in ganz Europa und im Februar 2014 stieg sie auch in die Top 5 der Billboard Charts ein. An diesen immensen Erfolg musste er sich jedoch erstmal gewöhnen, besonders das ein derart großes Publikum kommt, nur um ihn zu sehen. Doch entscheidend für ihn war, dass er dadurch die Möglichkeit hatte, weiterzumachen.

 

Mit „Whispers“ veröffentlicht Passenger nun am 06.06.14 sein mittlerweile 6. Studioalbum. Die meisten der elf neuen Songs entwickelten sich durch das live spielen auf seinen Shows und in den Straßen von Amsterdam bis Australien, während „Let Her Go“ sich gerade seinen Weg nach oben bahnte.

 

Die etwaige Vermutung, dass durch die Berühmtheit und den Erfolg auf „Whispers“ eine Veränderung zu hören sei, bestätigt sich nicht, ganz im Gegenteil. Das Album wurde in dem gleichen kleinen Studio in Sydney aufgenommen wie schon sein millionenfach verkaufter Vorgänger „All The Little Lights“. Mit dem gleichen Co-Produzenten (Chris Vallejo) und vielen der damaligen Musiker. Alles in allem haben die Aufnahmen gerade mal 5 Wochen gedauert und trotz des aufwändigen, symphonischen Sounds wurden keine großen Budgets ausgegeben.

 

Was man auf „Whispers“ hören wird sind Geschichten – einige davon wahr, andere erfunden – von der Liebe, dem Tod, dem Aufwachen und dem älter werden erzählen. Und auch davon, die Dunkelheit zu vertreiben – wilde Hasstiraden darüber, wie die Technologie Herr über uns wird, was bei seinen Fans eine beliebte Thematik ist. Dabei beweist der 30-jährige, dass er in seinen Liedern genauso mitreißend witzig sein kann wie bei den Geschichten, die er auf der Bühne erzählt.

„Das ist einfach das am meisten „vorwärts gehende“ Album dass ich je gemacht habe. Es ist sehr filmisch, mit vielen Geschichten und großen Ideen. Es gibt aber auch düstere Momenten über Einsamkeit und Tod aber ‚hey, ohne diese wäre es kein Passenger Album. Größtenteils ist es aber ein sehr positives Album“, erklärt er fröhlich.

Diese großen Geschichten und großen Ideen erfordern auch großen Sound. Folglich wird „Whispers“ von Blasinstrumenten, Streichern und gewaltigen Crescendos erfüllt und wie Passenger selbst sagt, „einer ganzen Menge Leuten, für die Backing Vocals“.

„Für mich sind Live-Erfahrungen sehr unterschiedlich im Gegensatz dazu ein Album zu machen. Live kann es so unglaublich kraftvoll sein nur eine Gitarre und eine Stimme zu haben und dadurch dem Text folgen zu können und eine intime Atmosphäre zu schaffen. Bei der Aufnahme im Studio hingegen würde es dem Hörer viel abverlangen wenn es nur diese beiden Elemente gäbe. Ich mag es einfach viele unterschiedliche Komponenten zu haben, in denen man sich verlieren kann.“

 

Instrumentenvielfalt findet sich auf jeden Fall auf „Whispers“, denn Passenger spielt neben der Gitarre auch Glockenspiel und verschiedene Percussion-Instrumente. Die Klavierparts hingegen überließ er „jemandem der sie besser beherrscht“. Man wird unter anderem auch einer Flöte, Klarinette und Mundharmonika begegnen. Die Backing-Vocals kommen von seinem guten Freund und Tourpartner Stu Larsen, dem Singer/Songwriter Georgia Mooney aus Sydney und einer Folk Gruppe aus Neufundland in Kanada, The Once.

„Ich traf The Once letztes Jahr bei der Celtic Connections in Glasgow. Ihre Stimmen sind einfach phänomenal und schon beim ersten Hören wusste ich, sie passen ausgesprochen gut auf dieses Album. Sie kamen zu mir nach Sydney und sangen fast bei jedem Song mit. Ich bin sehr glücklich darüber, denn es klingt ein bisschen nach einem Chor und gleichzeitig wie eine Gruppe von Freunden, die zusammen sitzen und singen. Genau diesen Klang wollte ich“.

 

Eines der schönsten Liebeslieder (und die erste Single) auf „Whispers“ ist das nostalgische „Heart’s On Fire“, welches mit handgezupfter Gitarre beginnt und in ein leidenschaftlichen, mit Streichern gefüllten Appell an die Person, die einem nicht mehr aus dem Kopf geht, endet. Schließ Deine Augen und Du kannst Dir vorstellen, es wäre von einem Orchester in der Royal Albert Hall gespielt worden.

 

Der ambitionierteste Song den er je geschaffen hat, ist „A Fire Is“. „Er ist sehr episch und wie nichts das ich bisher geschrieben habe“ erzählt er. „Es ist die Geschichte über das Leben eines Mannes und wie er mit dem älter werden, zurecht kommt. Es geht nicht um mich – einige meiner Lieder sind sehr hypothetisch – es geht um etwas, was jeder mal in einer bestimmten Lebenslage fühlen muss. Es ist ein sehr trauriger Song, wenn man genau auf den Text achtet“.

 

Die fesselndste Geschichte auf „Whispers“ ist der Song „Riding to New York“. Es ist die wahre Geschichte einer nächtlichen Begegnung um 3.00 Uhr morgens mit einem Mann, der gerade dabei ist an Lungenkrebs zu sterben. Nur eine sehr gefühlskalte Person hätte das Ende des 5-minütigen Weges durch New York erreicht ohne dabei eine Träne zu verlieren. Er erzählt, „Ich versuche seit Jahren mit dem Rauchen aufzuhören. Ich habe es größtenteils geschafft aber vor einer Weile war ich in Minneapolis und hatte das Verlangen nach einer Zigarette. Ich stand also auf um zu einer Tankstelle zu gehen und das um 03.00 Uhr morgens. Draußen saß ein alter Mann auf einem Motorrad und rauchte. Als ich vorbei lief sagte er ‚das ist die beste Zigarette die ich in meinem ganzen Leben hatte’. Ich fragte was er meinte und er sagte, dass er an Lungenkrebs sterben wird. Er wusste nicht wie lange er noch zu leben hat aber entschied, sich ein altes Motorrad zu kaufen, durch’s Land zu fahren und am Ende nach New York zu kommen um die restliche Zeit mit der Familie zu verbringen. Es endete damit, das ich mir in dieser Nacht keine Zigaretten kaufte und in den darauffolgenden Tagen schrieb sich der Song wie von selbst. Die Streicher-Parts, Blasinstrumente, ruhig-treibende E-Gitarre und Klavier instrumentieren diese kurze Begegnung nachts um 3.00 Uhr“.

 

Zu „Whispers“ könnte Passenger den ganzen Tag Geschichten erzählen aber es ist besser sich die Lieder einfach anzuhören.

Tausende kommen nun zu seinen Konzerten, kennen die meisten Texte seiner Lieder. Doch er macht weiterhin das, was für ihn seit 2009 seit er solo Musik macht, an oberster Stelle steht – Straßenmusik. „Ich plane in den kommenden Monaten eine ganze Menge Musik auf der Straße zu machen, bevor die Festivals beginnen. Ich kann nicht einfach nur noch akustisch spielen, in diesem Punkt muss ich mich wohl anpassen. Aber Straßenmusik zu machen ist immer noch das, was ich am liebsten tue. Es ist die ehrlichste Art Musik zu machen, für jeden zugänglich und vor allem kostenlos. Was könnte es besseres geben als das?

Category
Artists