Guerilla Music | Simple Minds
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Simple Minds

About This Project

Sie sind eine der erfolgreichsten Bands weltweit – die Simple Minds. Seit über 36 Jahren schreiben sie Musikgeschichte und haben seither über 60 Millionen Alben verkauft. Ihre Singles und Alben eroberten sich mehrmals die Chartspitzen der Welt und die ausverkauften Konzerte lösen bis heute wahre Begeisterungsstürme bei ihren Fans aus. Alleine auf der Welttournee 2013/2014 begeisterten sie über 600.000 Besucher! Nun kommen sie erneut mit brandneuen, pulsierenden und kraftvollen Songs, dessen Beschreibung nur zwei Worte benötigt: „Big Music“. Und genau das ist dieses mittlerweile 16. Werk der Simple Minds – ganz große Musik.

 

Sie waren in den Achtzigerjahren die Vorreiter einer neuen Art von Rockmusik. Sie machten sich die kantig kühlen Nuancen sowie die Art-Rock-Elemente der Post-Punk-Generation zu eigen und kombinierten das Ganze mit mitreißenden Refrains und atmosphärisch-halligen Sounds zu einem Gemisch, in dem sich die Liebe zu David Bowie, Kraftwerk und den elektronischen Disco-Beats von Donna Summer wiederspiegelte.

Und jetzt, knapp dreieinhalb Jahrzehnte nach ihrem ersten echten musikalischen Meilenstein – dem fesselnden und impressionistischen Empires And Dance aus dem Jahr 1980 – beeindruckt das Glasgower Quintett aufs Neue mit der Energie und der Attitüde, mit der Mystik und der Magie, die sie einst zu einer der größten Bands des Planeten machten.

 

Das neue Album der Simple Minds Big Music ist eine fulminante Sammlung, die den Weltklasseanspruch der Band unterstreicht. Unter Mitwirkung einer Reihe alter und neuer Kollaborateure – einschließlich Co-Writer Iain Cook von der Glasgower Band Chvrches sowie der Produzenten Steve Osborne, Andy Wright und Steve Hillage (Produzent des 1981er Sons And Fascination/Sister Feelings Call) – ist Big Music zu einem unwiderstehlichen Mix aus Kunstfertigkeit und Eingängigkeit geworden.

„Unsere Songs sind schon immer eine Momentaufnahme einer bestimmten Zeit gewesen, und ‚Big Music’ stellt da keine Ausnahme dar“, erklärt Jim. „Aber es enthält auch nostalgische Elemente, die sich vor allem in den Themen äußern, die uns bereits auf ‚Empires And Dance’ und ‚Sons And Fascination’ inspirierten. Wir schreiben immer noch Songs über tolle Städte und die Bewegung der Menschen. Je mehr sich verändert, desto mehr bleibt sich gleich, scheint es. Aus welchem Grund auch immer, die Menschen auf der ganzen Welt sind ständig in Bewegung.“

 

„Charlie und ich schreiben einen Großteil des Materials, aber es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich frische Leute mit ins Boot zu holen. Ich wusste, dass wir mehr ausprobieren und ein bisschen von der alten Art-Rock-Energie zurückbringen mussten. Was die Songs brauchten, war eine alberne Frisur und eine gewisse Attitüde.“ Charlie erklärt, was es mit den Frisuren auf sich hatte: „Wir wollten Songs mit Charakter und Stil, darum benannten wir sie in der Ideenphase nach Frisuren. Das war so eine Art spontanes Codesystem, das sich als sehr befreiend herausgestellt hat. Zum Glück hatte aber keiner der Titel später einen Vokuhila.“

 

Angesichts ihres gegenwärtigen Status möchte man meinen, dass sich die Simple Minds seit ihren fulminanten Singles Belfast Child und Don’t You (Forget About Me) – letztere stand in den US-Charts auf Platz 1 – und den Alben Sparkle In The Rain, Once Upon A Time und Street Fighting Years auf einem nie endenden Höhenflug befanden. In Wirklichkeit ist es aber nicht ganz so einfach …

 

Nachdem sie sich durch die Britpop-Ära gearbeitet hatten, ging die Band den Anfang des neuen Jahrtausends etwas gelassener an. Jim zog sich in seine Wahlheimat Taormina auf Sizilien zurück, während sich Charlie in Rom niederließ. Für einen Moment sah es so aus, als ob die Band, die aus der legendären Glasgower Punkband Johnny & The Self Abusers hervorgegangen war und sich nach einer Zeile in David Bowies The Jean Genie benannt hatte, die Instrumente vielleicht sogar an den Nagel hängen würde. „Im Jahr 2002 hatte ich das Gefühl, dass es langsam aber sicher zu Ende ging. Charlie und ich sahen uns fast gar nicht mehr, und die Dinge kamen immer mehr zum Erliegen, erzählt Jim. Als er dann aber mit einigen lokalen Musikern in einem kleinen sizilianischen Studio zu arbeiten begann, kehrte auch seine Muse zurück: „Ich kontaktierte Charlie, und wir arbeiteten an neuer Musik. Am Anfang war der Sound noch nicht ganz der richtige, aber das Songmaterial war gut. Da entschieden wir, dass die Band wieder einen größeren Stellenwert bekommen sollte.“

„Eigentlich haben wir uns nie komplett von der Band verabschiedet“, fügt Charlie hinzu.

Mit dem treuen Mel Gaynor am Schlagzeug, Andy Gillespie am Keyboard und dem ehemaligen Danny-Wilson-Bassisten Ged Grimes haben Jim und Charlie ein stabiles Tour-Line-up auf die Beine gestellt, sodass die Simple Minds nicht nur wieder wie eine echte Band aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieselbe Besetzung nahm auch Big Music auf – ein Album, auf dem eine gewisse Euphorie im Sound, auf die bisher persönlichsten Lyrics aus Jims Feder trifft.

 

Zu den Highlights des Albums gehören das treibende Blindfolded mit seinen eindeutigen Anleihen am kraftvollen Electro-Glide von I Travel (1980) und das wirbelnde Human, das an den energischen Sound von Sparkle In The Rain (1984) erinnert. Auch der Titelsong Big Music kommt mit seinen knackigen Syn-Drums ziemlich mächtig daher. „Der Song entstand nach einem Prince-Konzert, das ich letztes Jahr während des Montreux Jazz Festival besuchte. Prince war grandios, allerdings spielte er keinen der Songs, die ich hören wollte. Diese Tatsache ließ mich an die Songs denken, die mich in Ekstase versetzen oder bestimmte Gefühle bei mir auslösen – Big Music eben. So entstand die Idee zu dem Titel.“

 

Für den emotionalsten Moment auf Big Music sorgt Honest Town, dessen Lyrics sich aus Jims liebevollen Erinnerungen an seine verstorbene Mutter speisen. Der zusammen mit Iain Cook geschriebene Titel beschreibt eine traumähnliche Reise durch die Southside von Glasgow aus Jims Kindheit. „Kurz bevor meine Mutter starb, waren wir im Auto unterwegs“, erzählt der Sänger. „Es war kurz vor Weihnachten. Obwohl sie zu diesem Zeitpunkt bereits sehr krank war, wollte sie ins Zentrum fahren, um sich neue Sachen zu kaufen. Die Strecke, die wir fuhren, führte an unserem alten Viertel vorbei, an meiner alten Schule und an der Fabrik, in der meine Mutter arbeitete. Sie redete die ganze Fahrt über, und ein Satz ist mir im Gedächtnis haften geblieben: ‚Das ist eine ehrliche Stadt’. Kurze Zeit später ging sie von uns, aber es war eine wirklich wundervolle Art, sich von Glasgow zu verabschieden.“

 

Auf Big Music ist ein weiterer Track zu finden, der eine Hommage für den verstorbenen Sänger und Gitarristen Michael Been, Frontman von The Call, ist: „Sie waren riesige Fans der Simple Minds und hatten mit ‚Let The Day Begin’ und diesem von den Doors inspirierten Rhythmus eine tolle Antwort auf unser ‚Waterfront’ geliefert. Wir spielten den Song live in den USA, und die Leute drehten durch. Also haben wir ihn aufgenommen. Es ist ein Track, der uns sehr am Herzen liegt.“

 

Es kann sein, dass es um die Simple Minds herum etwas ruhig gewesen ist, aber jetzt ist die Band wieder dort, wo sie hingehört. „Neil Young hat es mal ganz passend zusammengefasst“, sagt Jim. „Auch wenn er es wohl eher sarkastisch meinte. Er sagte mal, dass es unerheblich ist, was du in deinen jungen Jahren tust, da es einem dann ohnehin leicht fällt, die ganze Nacht durchzufeiern und am nächsten Tag einfach weiterzumachen. Was wirklich zählt, ist, was du später in deinem Leben zustande bringst, nachdem du ein paar Trennungen und Rückschläge hinter dir hast und dich wieder und wieder aufraffen musst.“ „Das ist es, was wir machen“, resümiert Jim: „Wir schreiben Musik, spielen Konzerte und nehmen Platten auf. Und ich bin mir sicher, dass die Leute diese Songs lieben werden.“

 

Und die 12 Songs sind nicht nur liebenswert sondern wirklich groß, eben „Big Music“. Noch größer wird es auf der zeitgleich erscheinenden Deluxe Edition „Big Music“. Diese enthält zusätzlich 6 weitere Songs (also insgesamt 18), sowie ein Poster und eine DVD mit Video und Live Material.

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